Rechte Gewalt in Bremen-Nord

Rechtsruck in Bremen-Nord

Am 16.9.2017 kam es in Bremen Nord zu einem Übergriff von vier Nazis auf einen jungen Mann mit Migrationshintergrund, der sich auf dem Nachhauseweg befand. Um zwei Uhr nachts in Bremen Lesum, genauer auf dem Pasch, wurde dieser von vier Nazis zunächst rassistisch beschimpft und anschließend zusammengeschlagen. Dabei erlitt er mehrere kleinere Verletzungen und einen doppelten Kieferbruch. Den vier Nazis ist ein weißer Mercedes zu zuordnen. Zwei Nazis werden auf Ende 20 geschätzt, die anderen Beiden auf Ende 40.

Am 2.10.2017 um 20 Uhr in Bremen-Nord, genauer in Bremen-Aumund, fuhren drei Nazis Sieg Heil skandierend auf Fahrrädern durch die Straßen. Alle drei werden auf Ende 20 geschätzt. In der darauf folgenden Nacht, in einem weiteren Stadtteil, Bremen-Marßel, wurden in mindestens vier Autos Hakenkreuze geritzt. Die Halter der Autos haben alle einen Migrationshintergrund. Es ist also davon auszugehen, dass die Auswahl der Autos nicht zufällig war.
In den Bremen-Norder Stadteilen: Burg, Lesum, Schönebeck, Aumund, Blumenthal, Farge sind vermehrt Nazi-Sticker aufgetaucht. Die Gruppen Frage Ultras, Dritter Weg und die Identitäre Bewegung stickern aktiv in diesen Stadtteilen.
Die rechten Umtriebe in Bremen-Nord sollten von uns Antifaschisten als Anlass zum Handeln betrachtet werden. Kein Vergeben, kein Vergessen!

Der Katzensprung dankt den Verfassern dieses Textes


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